Sollte aus dem etablierten Parteiensystem nicht bald ein klares und unüberhörbares Signal zurKorrektur deutscher Politk kommen, so bleiben die demokratisch-bürgerlich orientiertenaußerparlamentarischen Gruppen die allerletzte Hoffnung. Auch ihr gegenwärtiger Zustand ist allesandere als vielversprechend. Statt einer einzigen konservativ-nationalliberalen und der sozialenMarktpolitik eines Ludwig Erhard verpflichteten Partei tummeln sich gegenwärtig unzählige solcherGruppen und Grüppchen. Sie unterscheiden sich programmatisch zum Teil nur marginal oderüberhaupt nicht. Und dennoch wollen die meisten nichts voneinander wissen. Das wesentlichsteKriterium ihrer jeweiligen Eigenständigkeit scheint vor allem das Bedürfnis der Vorsitzenden oder derVorstände zu sein, auf jeden Fall "vorzusitzen" oder "vorzustehen". Daß diese gruppierungen beiihrem gegenwärtigen Verhalten auch auf längere Sicht rein gar nichts an politischer Wirksamkeiterreichen werden, liegt auf der Hand. Dazu fehlen diesen Kleinstparteien die nötige Zahl anMitgliedern und das nötige Geld. Unbestritten bleibt in diesem Zusammenhang, daß es in denangesprochenen Parteien und Gruppierungen eine beachtliche Zahl an politisch hochqualifiziertenMenschen gibt. Vor allem aber finden sich dort in Verhältnis zu den etablierten Parteien ungleich mehrIdealisten. Gerade deshalb ist es Zeit, daß sich diese kleinen Parteien und Gruppierungen endlichzusammenschließen. Allein bleiben sie letztendlich unbedeutend. Gemeinsam haben sie die Chance,auf die deutsche Politik wirkungsvoll Einfluß zu nehmen. Sie müssen bei allen mehr oder wenigermarginalen Unterschieds in ihren Programmen eine große gemeinsame Aufgabe definieren. DieseAufgabe muß eindeutig heißen:
"Für Deutschland und das Deutsche Volk".
Gelingt den angesprochenen kleinen nationalliberalen und wertkonservativen Parteien undGruppierungen dieser Schritt nicht sehr bald, ist jedes weitere Bemühen um sie und in ihnen nurvertane Zeit und vergeudete Energie!Es macht einfach keinen Sinn mehr, sich krampfhaft voneinander abzugrenzen. Ein Bemühen,öffentlich oder gar in den Medien besser als die anderen dazustehen, bleibt reine Illusion. Dasetablierte System wird jede politische Gruppierung, die eine Chance hat, größer zu werden,fertigmachen. In Ruhe gelassen werden nur die, die ohnehin unbedeutend sind und bleiben!Deutschland hat nur eine Chance, obwohl die Uhr längst die 5 vor 12 überschritten hat. Diese Chancebesteht nur, wenn es endlich mutige Männer und Frauen aufstehen - ob in den etablierten Parteienoder einer neuen starken geeinigten politischen Kraft - und die Pflicht, " das Wohl des deutschenVolkes zu mehren und Schaden von ihm abzuwehren" vor jedes andere Interesse stellen !!!